Obwohl ich Kerzen das ganze Jahr über nutze und sie bei festlichen Anlässen unverzichtbar sind, haben sie in der dunklen Jahreszeit ihre Hauptsaison. Keine andere Lichtquelle schafft diese gemütliche Atmosphäre, wenn es jetzt schon am späten Nachmittag draußen dunkel wird.
Es vergeht hier kaum ein Abend, an dem nicht mindestens eine Kerze brennt. Oft in einem Glas, in einer Schale mit Wasser oder ich arrangiere die Kerzen mit allem, was der Herbst oder Garten so bietet. Auch duften dürfen Kerzen sehr gerne. Ich gestehe, ich bin ein Sommerkind! Liebe die lauen Sommernächte, die Zeit draußen zu verbringen und wenn es erst nach 22 Uhr dunkel wird. Ich hasse es zu frieren und der Winter könnte sich gerne nach den Weihnachtsfeiertagen wieder verabschieden. Nach Neujahr kann es wieder 20 Grad warm werden, als kleine Einstimmung auf den Sommer.
Doch das Leben ist kein Wunschkonzert, jetzt muss der November und vor allem der Winter erst einmal überstanden werden. Sobald es kalt und grau wird, wird die Kerzenzeit eingeläutet, jetzt noch mit wenigen Kerzen und ab dem 1. Advent darf es dann so richtig leuchten. Langsam darf man sich auch Gedanken über Adventsdeko machen, wie mein Kranz aussehen soll und was ich sonst noch alles dekorieren werde. Nächsten Samstag ist am Stall gemeinsames Kranz binden und ich freue mich schon darauf.
Für meine Kerzen Deko im November habe ich auf die Natur zurückgegriffen – viel Moos, Zapfen, Nüsse, Eicheln, Blätter vom Wollziest und Fruchtstände von der Herbstanemone. Doch auch Tannenzweige, Zimtstangen, Anis und getrocknete Orangenscheiben dürfen im grauen Monat nicht fehlen und sorgen für einen angenehmen Duft. Was ich besonders gerne mag, ist meine Tischdeko. Auf einem Tablett werden Tannenzweige, Eukalyptus mit Beeren, Craspedia und Disteln arrangiert, drei Kerzen dazu (wir haben schließlich noch nicht Advent). Ok – ein paar Holzsterne haben sich auf dem Tablett verirrt, doch das stört mich nicht.





